Kathleen Dannemiller hat die "Real Time Strategic Change"-Methode bereits 1981 in Grundzügen für die Ford Company konzipiert. Neben ihr gehören Prof. Ronald Lippit und Robert Jacobs zu den wichtigsten Vertretern.
RTSC ist eine partizipative und simultane Methode, die einen strategischen und kulturellen Wandel einer Organisation zum Ergebnis hat. Dieser Wandel wird von allen Mitarbeitern mit voller Überzeugung, Verantwortung und Energie gestaltet.
An einer dreitägigen RTSC-Konferenz können 50 bis Tausende von Menschen teilnehmen. Sie agieren im Plenum und in Achter-Gruppen. Die Konferenz lebt von der lebhaften, interaktiven Gestaltungskraft der Teilnehmer. Arbeitsergebnisse, Informationen und Meinungen werden für jeden sichtbar an Clip-Boards und Pinnwände geheftet.
Eine RTSC-Konferenz dauert drei Tage. 50 bis Tausenden Menschen können teilnehmen, die Visionen, Ziele, Werte, Programme und Maßnahmen entwerfen.
Die Organisationsführung entscheidet im Vorfeld, wie viel Kontrolle sie an die Mitarbeiter abgibt.
Folgendes Leitbild liegt der Konferenz zugrunde: Wenn alle verstehen, warum Veränderungen notwendig sind und diese gemeinsam vereinbaren und umsetzen, dann werden sie gemeinschaftlich und im Sinne der Ziele aktiv werden.
Bei der ansonsten flexiblen, auf die Bedürfnisse der Organisationsführung zugeschnittenen Durchführung werden deshalb folgende Aspekte immer befolgt:
Aufrütteln durch gemeinsame Informationsbasis
Die Teilnehmer informieren sich über interne und externe Bedingungen ihrer Organisation, tauschen ihre Erfahrungen aus, stellen notwendige Veränderungen fest. Die gewonnenen Erkenntnisse werden so präsentiert, dass sie "unter die Haut" gehen und ein "Gefühl der Dringlichkeit" bewirken.
Identifikation mit gemeinsamen Zielen
Die Teilnehmer entwerfen eine Zukunftsvision, machen konkrete Ziel-Vorschläge. So werden sie für strategische Ziele der Organisation gewonnen. Die Organisationsführung muss begründen, warum sie Ideen nicht aufnimmt.
Zusammenarbeit zwischen Bereichen und Ebenen verbessern
und ihre Wünsche an die jeweils anderen äußeren. Immer im Bewusstsein, seine eigenen Aufgaben im Sinne der gemeinsamen Ziele am besten zu erfüllen.
Maßnahmenplanung
Nach der Einigung auf Zielvorstellungen überlegen die Teilnehmer Maßnahmen, wie sie diese erreichen können.
Am Ende der Konferenz steht ein entscheidender Paradigmenwechsel:
Aus Energie gegen Veränderung wird Energie für Veränderung. |
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Ein gestärktes Gemeinschaftsgefühl statt Parzialisierung |
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Energiegeladene, engagierte Mitarbeiter für neue Ziele und Strategien |
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Gemeinsames Wissen um eine effektive Umsetzung der Maßnahmen |
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